Steuern – Staatseinkommen für die Gemeinschaft

23 Oktober 2014 von thilo Kommentieren »

Steuern sind finanzielle Abgaben, die der Bürger an den Staat zahlt. Die Geldleistungen erbringt niemand gerne, doch das Staatseinkommen dient der Gemeinschaft – ob beim Bau von Kindergärten und Straßen, zur Einstellung von Polizisten oder zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen. Der Staat braucht die Geldmittel der Öffentlichkeit, um Bildung zu ermöglichen, Verwaltungsaufgaben zu erfüllen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Bund, Länder und Gemeinden decken ihren Finanzbedarf aus Steuererträgen und Gebühren für staatliche Leistungen, beispielsweise für das Ausstellen von Ausweispapieren.

In welcher Höhe Steuern gezahlt werden und für welche Bereiche, ist im Steuergesetz verankert. Im Haushaltsplan ist zudem festgelegt, für welche Projekte das Staatseinkommen verwendet wird. Der Staat unterscheidet zwischen direkten und indirekten Steuern. Lohnsteuer, Erbschaftssteuer oder Fahrzeugsteuer gehören zu den direkten Abgaben, die in variabler Höhe anfallen, je nach persönlicher Situation. Indirekte Steuern wie Mineralöl- Alkohol- und Tabaksteuer werden ohne Berücksichtigung sozialer Aspekte in gleicher Höhe erhoben und müssen von Arbeitssuchenden genauso bezahlt werden wie vom Konzernbesitzer.

Wer muss Steuern zahlen und wie hoch ist die Steuerlast?

Steuern zahlt jeder, der einen festgelegten Grundfreibetrag überschreitet und am öffentlichen Leben teilnimmt. Arbeitnehmer müssen für ihr Gehalt Lohnsteuer entrichten, Unternehmer zahlen Umsatzsteuer, Käufer werden beim Einkaufen mit der Mehrwertsteuer belastet. Die Geldleistungen an den Staat müssen stets auch dann erbracht werden, wenn der Bürger angebotene Leistungen nicht nutzt – zum Beispiel Bildungseinrichtungen, wie Universitäten.

Die Steuerbeträge variieren und nicht alle haben die gleiche Steuerlast. Die Regelungen in einigen Steuergesetzen berücksichtigen die finanzielle Lage des Einzelnen, um soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Dies ist zum Beispiel bei der Einkommenssteuer der Fall. Bei einem höheren Verdienst oder Einnahmen durch Pacht und Miete werden mehr Steuern fällig als bei einem Geringverdiener. Für alle gleich sind dagegen die Steuersätze für Lebensmittel, Benzin, oder Tabak.

Steuern sparen mit professioneller Beratung

Jedes Jahr verschenken Steuerzahler hohe Geldbeträge, weil die Angaben in der Steuererklärung unzureichend sind. Viele Steuerzahler geben erst gar keine Steuererklärung ab, um sich Aufwand zu ersparen. Dabei kann jeder Bundesbürger im Durchschnitt mit rund 800 Euro Erstattungen von Finanzamt rechnen. Wem das deutsche Steuergesetz zu kompliziert ist, sollte auf professionelle Beratung setzen und einen Steuerberater engagieren. Bestenfalls befindet sich eine Steuerberaterkanzlei in Ortsnähe. Wer beispielsweise in Bochum und Umgebung lebt, kann sich im Internet unter www.bochum-steuerberater.de über das Leistungsspektrum informieren.

Professionelle Beratung lohnt sich nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Berufseinsteiger, junge Familien, Immobilienbesitzer und Senioren. Mit dem Know-how von Profis vermeiden Steuerzahler zu hohe Abgaben an den Staat und setzen ihre Interessen durch.

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