Steuertricks zur Risikolebensversicherung

30 April 2014 von Steuerfuchs Kommentieren »

Eine Risikolebensversicherung wird meist abgeschlossen um die Familie für die finanziellen Folgen eines unerwarteten Todesfalles abzusichern. Wenn Sie vor Vertragsabschluss auf einige Aspekte achten, können Sie verhindern, dass im Versicherungsfall zu hohe Steuern fällig werden. Zu bedenken gilt auch, dass eine reine Risikolebensversicherung keine Auszahlung vorsieht.

Die Risikolebensversicherung und ihr Sinn

Stirbt ein Familienmitglied unerwartet kann es neben der Trauer auch zu einer finanziellen Notlage kommen. Um dieses Risiko zu minimieren kann eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. Beim Tod des Versicherungsnehmers wird dann die vereinbarte Versicherungssumme an den Berechtigten ausbezahlt. Sinn macht diese Versicherung, wenn ein großer Baukredit zu bezahlen ist, aber auch bei einem normalen Kredit ist diese Versicherung sinnvoll. Die Laufzeit einer Risikolebensversicherung sollte großzügig abgeschlossen werden. Zu empfehlen wäre beispielsweise eine Laufzeit bis zum Ende der Ausbildung der Kinder.

3 Arten von Lebensversicherungen

Es gibt drei Arten von Risikolebensversicherungen. Zum einen die klassische, die über einen vereinbarten Zeitraum abgeschlossen wird. Die verbundene Risikolebensversicherung gilt als Partnervertrag und wird von mehreren Personen abgeschlossen, dadurch entsteht gegenseitiger Schutz. Die fallende Risikolebensversicherung ist die Art von Versicherung, die einen Kredit absichert wo die Versicherungssumme bezugnehmend auf die Tilgung des Kredits abnimmt. Neben der Art der Versicherung sollte auch auf die Versicherungssumme geachtet werden. Man sollte diese nicht zu niedrig wählen, damit das Finanzpolster zumindest eine Weile nach dem Todesfall ausreicht. Die Beiträge werden nach Gesundheitszustand, Alter und Geschlecht berechnet.

Steuertrick bei der Risikolebensversicherung

Viele Versicherungsnehmer wissen nicht, dass bei Auszahlung der Versicherungssumme zwar keine Einkommenssteuer aber Erbschaftssteuer zu zahlen ist. Um dann dem Zugriff des Fiskus zu entkommen, wird empfohlen, dass die Person, die die Versicherungssumme nach dem Todesfall erhalten soll, die Versicherungspolice eigens abschließt. Somit wird der zurückgebliebene Partner versichert. Er zahlt damit sozusagen seine eigene Absicherung. Werden die Versicherungsleistungen aus dem Vertrag fällig, bei dem die Beiträge selbst bezahlt wurden, handelt es sich in diesem Fall nicht um ein Erbe, sondern um eine Vertragsleistung und diese ist als steuerfrei anzusehen. Weitere Spartricks zur Risikolebensversicherung finden Sie auf den Seiten von risikolebensversicherung-vergleich.info.

Normalerweise sind die Beiträge einer Risikolebensversicherung mit der Steuererklärung, bei der Sie unbedingt die Abgabefristen im Auge behalten sollten, abzusetzen. Unter “andere Versicherungen” werden sie zum Gesundheitsschutz gezählt und werden zu den Krankenversicherungsbeiträgen hinzugerechnet. Bei Verheirateten dürfen diese 2.800 Euro betragen, bei Alleinstehenden 1.900 Euro.

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